Das Touristenheim „Solnetschnaja“ auf Olchon
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Kap Choboy – Usury, 100 km., 6–8 Stunden

Das ist die Reiseroute zum nördlichen Teil der Insel Olchon, zu den malerischsten Stellen der Insel, die Sie noch lang im Gedächtnis behalten werden. Hier gibt es so viele interessante Objekte für Aufnahmen. Von Chuschir führt der Weg durch den Wald bis dem Dorf Charantsy dann den Wald entlang bis dem Dorf Chalday. Einzigartige und schöne Panoramas des Kleinen Meers kann man unterwegs genießen.

In 20 Kilometern erreichen wir die Sandbucht. Die Bucht ist nicht sehr groß, jedoch wandern auch hier die Dünen, so dass einige Bäume wie auf Stelzen zu wachsen scheinen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde hier ein Straflager eingerichtet. Die Gefangenen arbeiteten in einer kleinen Fischfabrik, von der allerdings nur die Reste einiger Hütten die Zeit überdauert haben. Im Wald befindet sich noch ein kleiner Friedhof, aber auch dieser ist nicht unbedingt spektakulär.

Unweit der Sandbucht, kurz hinter dem Nurgansky Kap befand sich eine kleine Siedlung, die heute leider ebenfalls fast komplett verfallen ist.

Dann erscheint Sagan Khuschun Kap vor uns, auch weißes Kap oder Drei Brüder genannt. Das Kap besteht aus drei einzelnen Felsformationen und ist aus Marmor, daher auch der Name. Vor allem im Winter bietet das Kap vom Eis aus einen herrlichen Anblick und so mancher hat schon gedacht, es ist die Nordspitze von Olchon. Valentin Rasputin fand den Ort so beeindruckend das er ihm einige Gedanken widmete: „Ich würde diesen Platz als Grab für Thschingis Khan wählen. Ich glaube arme Seelen finden hier Halt, kranke Menschen Gesundheit und Menschen mit zu viel Selbstvertrauen – Demut.“

Und schließlich ist das Kap Choboy, Einheimische Bewohner für heilig halten. Das Kap ragt wie ein „Stoßzahn“ in den Baikalsee. Es ist aber vor allem für seinen Echoeffekt bekannt, der durch eine riesige Steinplatte hervorgerufen wird. Von der Wasserseite aus, sieht das Relief des Kaps wie das Profil einer Frau aus. Von oben eröffnet sich bei schönem Wetter ein fantastischer Blick auf die Bergketten am anderen Ufer des Maloe Morie sowie auf Svetui Nos bzw. die Uskani Inseln.

Der Ort Usury ist eine behagliche Bucht in östlicher Seite Olchons. In Usury erwartet Sie Picknick mit einer traditionellen baikalischen Fisch-Suppe (Ukha) und über dem Lagerfeuer gekochter Omul am Waldrand neben dem kleinen See.

Schara Nuri See, 28 km., 4 Stunden

Der Name des Sees bedeutet auf Burjatisch „Gelber See“. Der befindet sich 150 Meter über der Steppe und ist mit Wald und Hügel umbringt, die den See gegen Wind schützen. Der Seeschlamm ist heilbar, besonders gut hilft er bei den Gelenkerkrankungen.

Chonchoi See, 22 km., 4 Stunden

Der See befindet sich im Steppenteil der Insel und ist vom Baikalsee mit einer 5 Meter breiten Landzunge getrennt. Im Juli ist die Wassertemperatur plus 20 Grad. Man kann hier auch Hechte fischen.

Taschkineital, 40 km., 4–5 Stunden

Taschkinei ist der einzige Ort in östlichen Teil Olchons, wohin man mit dem Auto fahren kann. In alten Zeiten war hier ein buratisches Dorf (Ulus), gegenwärtig steht hier nur ein Haus.

Das Tal hat sich tief in die Steilküste eingeschnitten. Der kleine Bach ist umgeben von großen Felsen und bietet einen perfekten Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere.

Chalssany – Kap Ulan-Chapsagay

Das ist die Route zu der südlichen Spitze der Insel Olchon, zu der anderen Seite gelegene „Große Meer“ (Bolschoe Morie). Chalssany ist ein nicht bewohntes burjatisches Dorf, weiter nach Süden befindet sich Kap Ulan-Chapsagay, woher man entzückende Landschaften betrachten kann: blaue Meerenge „Tor von Olchon“ und den kontinentalen Teil dieses Gebietes. Bei guter Sicht können Sie von hier aus das gegenüberliegende Ufer des Baikalsees erkennen und das sich nach Norden erstreckende Gewässer mehr als 200 km weit überblicken. Vielleicht wird ja gerade dieser ganz besondere Anblick eine tiefe Spur in Ihrem Herzen hinterlassen.

Usury, 60 km., 5–6 Stunden

Das ist ein Ausflug zu der südöstlichen Küste Olchons. Im Ort befinden sich die Wetterstation und das Institut für Erforschung der Erdkruste. Hier kann man die Küste vor dem großartigen Panorama des Baikalsees bewundern. Am Ufer liegen viele große, von Wasser rundgewaschene Steine. Manche erinnern fast an Straußeneier. Oder womöglich Dinosauriereier? Usury ist für archäologischen Denkmäler des Neolithikums berühmt (4–2 Jahrtausend v. u. Z.)

Kap Budun, 30 km., 3–4 Stunden

Der Name des Kaps kommt aus dem burjatischen Wort, was „dick“ bedeutet, denn es hat riesige Ausmaße und Höhe. Auf dem Weg vom Dorf Charantsy zum Kap kann man herrliche Panoramas des kleinen Meers und den Inseln Charantsa, Modoto und Jedor genießen. Auf diesen Inseln nistet eine Unzahl silberner Möwen. Felsige Küsten der nordwestlichen Seite Buduns sind die Lieblingsplätze der Fischer. Auf Wunsch ist es möglich auf dem Rückweg das Dorf Chalgay zu besuchen, wo burjatische Häuser und eine Jurte erhalten blieben, und Nationalgerichte zu schmecken.

Chuli Bucht – Kap Choboy, 70 km., 4–5 Stunden

Dieser Ausflug führt Sie durch das Steppengebiet Olchons, wo es so schön nach Bergkräutern duftet, zur malerischen Chuli Bucht. Hier gibt es so viel Omul. Auf dem höchsten Punkt des Berges befinden sich 2 Sphinxe. Aus Chuli fahren wir weiter auf dem steilen Bergweg nach Chargoy wo man Plattengräber finden. Sie stammen aus den Zeiten, in denen hier ausgestorbenes Volk, die Kurykanen, lebten. Olchon ist wegen der großen Zahl an archäologischen Fundstätten für Archäologen sehr interessant.

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